Suchmaschinenoptimierung für Blogartikel und Blogs

Wie du mit SEO für Blogs mehr Reichweite erzielst

Wer seinen Blog nicht für Suchmaschinen optimiert, verschenkt wertvolles Potenzial. Hier erfährst du alles über SEO für Blogs, damit jeder deiner Blogartikel die bestmögliche Chance hat, in den Suchmaschinen hoch zu ranken und mehr Leser zu erreichen.

SEO für einen Blog findet auf zwei Ebenen statt:

  • Innerhalb eines Blogartikels
  • Übergreifend auf der gesamten Website und innerhalb des Blogs.

SEO für einen Blogartikel

Ein suchmaschinenoptimierter Blogartikel zeigt Suchmaschinen an vielen Stellen an, welche Themen in ihm behandelt werden. Dies erhöht die Sichtbarkeit und verbessert die Platzierung in den Suchergebnissen

Mögliche SEO-Maßnahmen auf der Ebene des Blogartikels sind:

  • Die Keyword-Wahl: Wenn du dich auf ein Keyword fokussierst, sollte es auch gesucht werden. Im Optimalfall ist es außerdem nicht zu stark umkämpft. Konzentriere dich in einem Blogartikel auf ein Keyword und möglicherweise noch ein oder zwei Varianten oder Synonyme davon. Tools wie der Google Keyword Planner, Semrush oder ahrefs können dir dabei helfen, geeignete Keywords zu finden.
  • Der passende Inhalt: Beim perfekten Keyword trifft der Inhalt des Blogartikels die Suchintention der Besucher*innen. Analysiere die Top-Ergebnisse für dein Keyword, um ein besseres Verständnis der Suchintention zu bekommen. Nur wenn beides übereinstimmt, werden Suchmaschinen deine Blogartikel auch ranken.
  • Die Headline (H1): Das Hauptkeyword sollte immer in der Überschrift vorkommen. Das ist zweifach sinnvoll, denn ein CMS wie WordPress generiert auch die URL des Beitrags auf Grundlage der Überschrift. Ist dein Keyword in der URL, ist das gut für deine SEO-Rankings.
  • Die Sub-Headlines, also die Gliederung (H2 bis H4): Es lohnt sich, das Fokus-Keyword gelegentlich auch in den Zwischenüberschriften zu verwenden.
  • Innerhalb des Textes: Innerhalb des Textes: Das Hauptkeyword und verwandte Wörter sollten natürlich und organisch im Text auftauchen. Achte darauf, dass der Text für Leser gut lesbar bleibt und nicht überoptimiert wirkt.
  • Meta-Description und Title Tag: Eine gute Meta-Description und ein aussagekräftiger Title beinhalten das Hauptkeyword und verleiten so Besucher*innen der Suchmaschine zum Klicken.
  • Einleitung: Das wichtigste Keyword kommt idealerweise schon früh im Text vor, da Suchmaschinen darin ein Zeichen für Relevanz sehen können.
  • Interne Verlinkungen: Verlinkungen innerhalb von wichtigen und relevanten Blogartikeln helfen sehr dabei, Suchmaschinen zu zeigen, welche Inhalte besonders wichtig sind und damit auch dabei, umkämpfte Keywords anzugreifen.
  • Externe Verlinkungen: Es ist sinnvoll, hochwertige Quellen zu verlinken und so den eigenen Aussagen mehr Autorität zu verleihen. Externe Links zu anerkannten Seiten können auch das Vertrauen der Leser*innen erhöhen und sie bei ihrer Recherche unterstützten. Dein Beitrag ist dann noch hilfreicher.
  • Bilder: Die Bilder sind so benannt, dass das Keyword vorkommt und sie zum Titel des Blogbeitrags passen. Verwende auch Alt-Texte für die Bilder, um deren SEO-Wert zu steigern und die Barrierefreiheit zu verbessern.
  • Autor:innen-Box: Wenn mehrere Personen Blogartikel für dich verfassen, sollte jede eine eigene Autorenbox haben. In dieser sollte aufgeführt sein, welche Expertise die Person im entsprechenden Gebiet hat und woher ihr Wissen stammt. Dies gilt vor allem für sensible Themen wie Geld und Gesundheit. Es schadet davon unabhängig jedoch nie und gibt den Autor*innen auch noch einmal den Extra-Credit, den sie sich verdient haben.
  • Aktualität: Achte darauf, dass du Inhalte regelmäßig aktualisierst und überarbeitest. Veraltete Inhalte sind Gift für die Suchmaschinenoptimierung deines Blogs.

Der wichtigste Faktor bei der SEO-Optimierung von Blogartikeln: Hochwertiger Content

Du solltest dir immer überlegen, wie und warum der Blogartikel es sich verdient, in den Suchmaschinen weit oben zu stehen. Bietet er einzigartige Insights? Ist er besonders umfassend und aktuell? Bietest du hilfreiche kostenlose Ressourcen an wie eine Checkliste oder eine besonders aussagekräftige Infografik?

Wenn der Blogartikel im Vergleich zu anderen Artikeln nichts Besonderes bietet, wird er es wahrscheinlich auch nicht in die Top 10 schaffen. Suchmaschinenoptimierte Blogartikel zu verfassen, bedeutet also auch, guten Content zu liefern.

SEO-Optimierung des gesamten Blogs

Für viele endet die SEO-Optimierung bei der Erstellung einzelner Artikel. Das ist jedoch nahezu fahrlässig. Jeder Blogartikel sollte SEO-Vorgaben genügen. Doch genauso wichtig ist es, diese in einen Gesamtkontext zu setzen und so auch Keywords zu stärken, die umkämpft sind. Dabei helfen die folgenden Tipps:

  • Du solltest dir deine Website und ihre Inhalte ein wenig wie eine Art Stammbaum vorstellen: Die wichtigsten Keywords sind die „Urahnen“, ganz oben an der Spitze. Von ihnen gehen jeweils weitere wichtige Keywords ab, die jeweils einen einzelnen Aspekt der wichtigsten Keywords beinhalten und von ihnen wiederum andere.
    • Sagen wir beispielsweise, für meinen Blog wäre „Online-Marketing“ besonders wichtig. Davon könnten „Content-Marketing“ und „Suchmaschinenoptimierung“ abgehen. Von „Content Marketing“ könnte beispielsweise „Texterstellung“ und „Blog“ als weitere Unterthemen abgehen. Und von Suchmaschinenoptimierung wiederum andere Themen. Wenn ich Blogartikel zu den entsprechenden Themen erstelle, stärken diese Blogartikel wiederum das Haupt-Keyword – dafür muss ich sie allerdings auch verlinken und den entsprechenden Kategorien und Tags zuordnen.
    • Eine alternative Denkweise ist das Themen-Cluster, in denen sich ähnliche Beiträge zusammenfinden. Beides lässt sich allerdings oft auch gleichzeitig denken.
  • Auch wenn du es chaotischer magst, solltest du dir sinnvolle Kategorien und Tags überlegen und damit die Keywords pushen, die für deinen Blog besonders relevant sind. Achte dabei jedoch darauf, nicht zu viele ähnliche Tags und Kategorien zu erstellen.

 

  • Übersichtsartikel: Wenn du viel Content zu einem bestimmten Thema erstellt hast, und es ein übergreifendes Keyword gibt, solltest du versuchen, Übersichtsseiten zu erstellen. Dort fasst du die einzelnen Blogartikel kurz zusammen und verlinkst sie. Auf diese Weise kann sich ein*e Besucher*in besonders umfassend über dieses Thema informieren. Das finden oft nicht nur Suchmaschinen gut, sondern auch andere Seitenbetreiber*innen, die solchen Content häufiger verlinken werden.
  • Verlinkung, Verlinkung, Verlinkung: Interne Verlinkungen sind wichtig und deswegen solltest du sie immer fördern. Für WordPress gibt es Plugins wie den Internal Link Juicer, die dir dabei helfen, sinnvoll zwischen Artikeln zu verlinken.

Externe Verlinkungen fördern

Außerdem solltest du dir auch überlegen, wie du deinen Blog mit externen Verlinkungen pushen kannst. Klassisch sind „Blogparaden“, an denen thematisch ähnliche Blogs teilnehmen und jeweils einen Artikel zu einem bestimmten Thema veröffentlichen, um dann alle Teilnehmer*innen untereinander zu verlinken. Im unternehmerischen Kontext würde ich diese Vorgehensweise jedoch nur dann empfehlen, wenn du als Einzelunternehmer*in auftrittst und auch sichtbar bist. Sonst wirkt das schnell unprofessionell.

Viele Websites ermöglichen es dir, Gastartikel zu veröffentlichen. Häufig musst du dafür allerdings bezahlen. Dennoch kann es sinnvoll sein, auf diese Weise deinen Blog zu pushen.

Hilfreich kann auch ein Linkmagnet sein, bei dem du besonders hochwertigen oder hilfreichen Content veröffentlichst. Vor allem eigene Studien eignen sich hierfür, weil du mit ihnen auch Journalist*innen ansprechen kannst. Es geht hierbei speziell darum, etwas anzubieten, was niemand anderes anbietet, aber viele Menschen interessiert.

Wenn du dir die Mühe machst, solchen Content zu produzieren, solltest du zugleich jedoch auch viel Zeit damit verbringen, ihn bekannt zu machen. Das heißt: Klinken putzen und viele Journalist*innen, Bloger*innen und andere Multiplikator*innen anzuschreiben und um eine Verlinkung zu bitten.

Allerdings würde ich solche Inhalte immer eher abseits des Blogs präsent auf der Website verlinken, weil sie dort besser gefunden werden. Deswegen ist diese Maßnahme für mich streng genommen nur bedingt SEO für Blogs.

Fazit

SEO für Blogs erhöht deine Sichtbarkeit. Es ist ein Prozess, der auf drei Ebenen stattfindet: Innerhalb des Blogartikels, innerhalb einer Keyword-Strategie für deine Website und innerhalb einer SEO- oder Content-Marketing-Strategie durch externe Verlinkungen im gesamten Internat. Innerhalb einzelner Blogartikel sind die gezielte Keyword-Wahl, die Optimierung von Überschriften, Metadaten und Inhalten sowie die strategische Platzierung von internen und externen Verlinkungen entscheidend, um die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen.

Hochwertiger Content bleibt der wichtigste Faktor. Ein Blogartikel muss den Leser*innen einen Mehrwert bieten, um in den Suchmaschinen weit oben zu stehen. 

Eine erfolgreiche SEO-Strategie für Blogs erfordert kontinuierliche Anpassungen und hochwertige Inhalte. Mit den richtigen Techniken kann jeder Blog sein volles Potenzial ausschöpfen und eine größere Leserschaft erreichen.

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