So briefst du deine Texter:innen richtig

Wie du ein gutes Briefing verfasst, um perfekte Blogartikel schreiben zu lassen

Wie entstehen die besten Texte? Das Wichtigste für die Zusammenarbeit mit freiberuflichen Texter:innen ist ein aussagekräftiges Briefing. Vor allem zu Beginn ist es der Schlüssel dazu, dass du genau die Blogartikel erhältst, die du auch wünscht.

Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass dein Briefing ausführlich sein muss – es muss aber die wichtigsten Informationen enthalten.

Welche Infos müssen in mein Briefing für Blog-Beiträge?

Welche Infos genau enthalten sein müssen, liegt auch an dir und den Zielen deines Blogs. Wenn du beispielsweise viel Wert auf suchmaschinenoptimierte Blogartikel legst, wird dein Briefing anders aussehen, als wenn du deinen Blog vor allem nutzt, um dich als Expert:in in deiner Branche zu positionieren. Deswegen ist es auch so wichtig, ein Blog-Konzept zu erstellen und dich daran zu halten.

Ich habe für dich ein Beispiel erstellt, du kannst es ganz einfach hier unter: Briefingvorlage – Perfekte Blogartikel schreiben lassen herunterladen. Es ist sinnvoll, das Briefing an deine eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die folgenden Unterpunkte sind jedoch enthalten, weil sie so gut wie immer relevant sind:

Das bedeutet nicht zwangsweise, dass dein Blog durch das Konzept direkt erfolgreich ist. Doch er hat eine solide Grundlage dafür, mittelfristig Leser:innen und Suchmaschinen von sich zu überzeugen. Und wenn dein Blog trotz allem nicht erfolgreicher werden will, kannst du auf Grundlage deines Blogkonzepts zielgerichtete Maßnahmen ergreifen. Du kannst dann besser Fehlersuchen und einfacher herausfinden, auf welcher Ebene Blogkonzept, Reaktionskonzept, Redaktionsplan und Contenterstellung nicht zusammenpassen.

Diese Infos helfen deinen Texter:innen

Thema:

Das Thema des Blogartikels solltest du kurz umreißen. Es kann je nach deinem Redaktionsplan sinnvoll sein, eine Überschrift zu wählen. In vielen Fällen ist es jedoch sinnvoller, eine Art „Arbeitstitel“ zu wählen und die Überschrift später aus dem tatsächlichen Inhalt abzuleiten.

Meinungsimpulse, Twists, besonders hilfreiche interne Infos:

Ein Blogartikel ist es in meinen Augen nur dann wert, geschrieben, veröffentlicht und gelesen zu werden, wenn er eine eigene Meinung oder einzigartige Informationen enthält. Auch wenn du externe Texter:innen mit der Erstellung deiner Blogartikel vertraust, solltest du immer versuchen, das gewisse Etwas zu integrieren. Wenn der Text eine Meinung vertreten soll, ist es sinnvoll, die Meinung und Argumente des Unternehmens in Stichpunkte zu formulieren. Soll eine bestimmte These vertreten werden, sollte das ebenfalls im Briefing für Blogartikel enthalten sein.

Umfang:

Wenn du Pauschalpreise für Blogartikel vereinbaren möchtest, solltest du den Umfang im Blogartikel-Briefing möglichst genau vorgeben. Wie viel hängt vom Thema ab. Google hat eine Tendenz dazu, lange Texte bei informationellen Anfragen zu bevorzugen. Als Faustregel gelten zwischen 500 und 2.000 Wörter als sinnvoll für die meisten Themen.

Zielgruppe:

Wenn du Blogartikel schreiben lässt, ist die Zielgruppe ein wichtiger Faktor für die Gestaltung des Blogartikels. Schließlich bestimmt sie maßgeblich darüber, welche Informationen überhaupt relevant für den Artikel sind.

Die Zielgruppe möglichst genau zu benennen, ist deswegen immer sinnvoll. Je besser ein freiberufliche Texter:innen sich in deine Leser:innen hineinversetzen können, umso besser passt der Inhalt zu ihnen. Es ist wichtig zu wissen, warum der Artikel für deine Zielgruppe relevant sein sollte. Es ist auch für den Erfolg des Blogs sinnvoll, schon im Konzept eine oder mehrere sehr konkrete Zielgruppen oder Personas zu bestimmen.

Zu den Informationen, die deine Texter:innen weiterhelfen, zählen:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Einkommen und Bildungsgrad
  • Andere Interessen und Hobbys
  • Wünsche und Ziele
  • Typische Eigenschaften und Vorlieben

Anrede:

Die Anrede ergibt sich aus der Zielgruppe. Zur Auswahl stehen:

  • Direkte Anrede vermeiden (für einen Blog eher nicht empfehlenswert)
  • Du
  • Sie/Ihr

Gendern:

Gendern tust du so oder so. Ob du dich für das generische Maskulinum entscheidest oder nicht: Eine Entscheidung zum Gendern musst du treffen. Es gibt dabei unterschiedliche Formen:

  • Generisches Maskulinum nutzen
  • Männliche und weibliche Form nennen
  • Möglichst neutrale Formen nutzen
  • „Gendern“ mit Binnen-I, Gendersternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich

 

Wichtig ist, dass du dich einmal entscheidest und es dann auch konsequent auf allen Texten für deine Website durchziehst.

Tonalität: Gewünschter Stil

Die Tonalität bestimmt mit, wer sich angesprochen fühlt. Typische Gegensätze sind:

  • Sachlich oder emotional
  • Locker, frisch und frech oder stilvoll und seriös
  • Formelle Hochsprache oder Alltagssprache
  • Humorvoll oder ernst
  • Lyrisch oder nüchtern und trocken

 

Dabei lassen sich einzelne Eigenschaften miteinander kombinieren, aber nicht beliebig. Emotionale Sprache kann beispielsweise frisch und frech sein, aber seriös eher nicht. Sie wirkt zudem oft besser mit alltagssprachlichen oder lyrischen Elementen. Wer hingegen vor allem informieren möchte, wird eher eine seriöse Tonalität wählen und nicht zu stark in die Alltagssprache abdriften, wobei Humor nicht unmöglich ist.

Wenn du im Briefing für Blogartikel festhältst, wie dein Blog wirken soll, hast du deutlich größere Chancen, dass deine Texter:innen direkt den richtigen Ton treffen.

Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du dem Texter auch Beispiele aus dem Internet oder deiner Unternehmenskommunikation schicken, die den von dir gewünschten Stil gut repräsentieren.

Deadline:

Wenn du mit Freelancer:innen zusammenarbeitest, solltest du immer einen Abgabetermin vereinbaren und etwas Puffer für den weiteren Workflow einplanen. Wenn seriöse Texter:innen merken, dass der Abgabetermin nicht realistisch ist, werden sie dir rechtzeitig Bescheid sagen und Kompromisse mit dir finden.

Quellen:

Wenn es Quellen gibt, die du verwenden möchtest, ist es sinnvoll, diese hier anzugeben. Das gilt auch, wenn die Quelle eine Mitarbeitende deines Unternehmens ist. Gib dann hier die Kontaktdaten an und weise den:die Texter:in an, sich mit der Ansprechperson in Verbindung zu setzen.

Außerdem solltest du die Quellenauswahl eingrenzen, wenn es sinnvoll ist. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du die Quellen verlinken willst, was bei vielen Themenbereichen sehr sinnvoll ist und die Transparenz deines Blogs erhöht.

Typische Elemente und gewünschte Gliederung:

Wenn es gewünschte oder wiederkehrende Textbausteine gibt, solltest du sie hier nennen, damit der:die Texter:in sie aufgreifen kann. Beispiele hierfür sind Fazit, Take-away-Boxen, Hinweis-Boxen.

CTA:

Ein CTA gehört eigentlich fast immer in den Blogartikel. Gib ihn an, damit dein:e Texter:in ihn direkt einbauen und ihn sprachlich besser in den Text einweben kann.

Bildmaterial:

Jeder Blogartikel benötigt visuelle Elemente. Wenn du möchtest, dass der:die Texter:in Bildmaterial zusätzlich recherchiert, solltest du das hier angeben. Achte außerdem darauf, aus welchen Quellen das Bildmaterial stammt und ob und unter welchen Umständen du es benutzten kannst. Gute Quellen sind inzwischen neben Plattformen für gemeinfreie Bilder vor allem KI-generierte Bilder.

Lektorat erwünscht:

Professionelle Texter:innen machen wenig Fehler. Gar keine Fehler zu machen, ist unmöglich. Wenn du Fehlerfreiheit benötigst, solltest du ein externes Lektorat vereinbaren. Häufig sind Texter:innen in der Lage, Lektor:innen zu vermitteln, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben.

!SEO!

Um die volle Kraft deines Blogs zu nutzen, solltest du niemals auf Suchmaschinenoptimierung verzichten. Suchmaschinenoptimierte Blogartikel helfen dir dabei, die Sichtbarkeit und Reichweite zu erhöhen. Mögliche Unterpunkte sind:

Keywords:

Du kannst Keywords selbst recherchieren und auf einzelne Themen aufteilen. So würde ich es dir empfehlen. Außerdem kannst du auch für die einzelnen Blogartikel Keywords raussuchen. Achte dabei darauf, dass die einzelnen Blogartikel nicht zu stark einzelne Keywords fördern, um Keyword-Kannibalisierung zu vermeiden. Sonst klauen deine Artikel sich gegenseitig die Rankings.

Meta Description und Title:

Wenn du durch den:die Texter:in Meta-Daten erstellen lassen möchtest, musst du das beauftragen. Außerdem solltest du hier noch mal dein Fokus-Keyword nennen.

Fazit

Ein gutes Briefing für Blogartikel ermöglicht deinen Texter:innen von Beginn an Content zu erstellen, der deinen Vorstellungen entspricht.

 

Ein Briefing kann viele Informationen enthalten, muss es jedoch nicht unbedingt. Je nachdem, welche Prioritäten du setzt, sind manche Fakten wichtiger als andere und manche sogar völlig unwichtig.

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