6 Kriterien, mit denen du schlechte von guten Texten unterscheidest

Du bist auf der Suche nach Freelancer:innen, die Texte für deine Website oder dein Unternehmensmagazin erstellen? Dann solltest du selbst in der Lage sein, die Textqualität zumindest ungefähr einzuschätzen.

Hier erfährst du sechs wichtige Eigenschaften, mit denen du schlechteTexte erkennst. 

1. Du hast keine Lust, den Text zu lesen

Deine Gedanken schweifen ab, die Fakten langweilen dich und du hoffst, dass der Text bald endet? Texte dürfen online nicht sperrig sein, sondern sie müssen prägnant und ansprechend sein. Zwar ist es üblich, dass Leser:innen Texte eher scannen als lesen, nerven dürfen Texte jedoch nie. Wenn dir ein Text so wenig Freude bereitet, dass du ihn gar nicht lesen willst, ist er wahrscheinlich schlecht geschrieben.

Wenn Sätze zu kompliziert und verschachtelt sind, ist es schwer, sie zu verstehen. Es ist besser, eindeutig zu formulieren. Dafür hilft es, je Satz nur einen Gedanken unterzubringen. Außerdem müssen Bezüge eindeutig sein, damit der Lesefluss nicht gestört wird.

 

Es gibt jedoch eine Ausnahme von dieser Regel: Wenn du immer wieder über Formulierungen, Ansprache und Wortwahl stolperst, bist du wahrscheinlich nicht Teil der Zielgruppe. Dann ist es okay, wenn der Text für dich nicht ansprechend ist.

Gute Texte sind leicht zu lesen und so strukturiert, dass du Absätze einfach überspringen kannst.

2. Du hast durch den Text nichts gelernt

Wenn du dich fühlst, als hättest du nichts gelernt, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder enthält der Text keinen Mehrwert, oder er ist zu kompliziert. Beides sind Kennzeichen eines schlechten Textes.

Nach der Lektüre eines guten Textes weißt du hinterher mehr als vorher.

3. Du hast nach dem Lesen das Gefühl, nicht zu wissen, worum es überhaupt geht

Wenn du nach dem Lesen eines Textes nicht mehr weißt als vorher, ist das ein schlechtes Zeichen. Häufig fehlt ein roter Faden. Wenn dir nicht direkt einfällt, was die Hauptaussage des Textes ist und welche Argumente dorthin leiten, ist der Text nicht gut strukturiert.

Bei einem guten Text kannst du nach dem Lesen wiedergeben, was die These des Textes ist und wie diese belegt wurde. Die Ideen nachzuvollziehen, fällt dir leicht und der Text hat dich von ihnen überzeugt. 

4. Du hast das Gefühl, der:die Verfasser:in ist sehr klug…
...und du nicht

In Schule und Universität lehrt uns niemand, uns einfach auszudrücken. Stattdessen lernen wir, wie wir besonders intelligent klingen. Wohl jeder Geisteswissenschaftler hatte mindestens einmal Schwierigkeiten damit, sich von einer vermeintlich eleganten Formulierung zu lösen, die klug klang, aber nicht verständlich genug waren.

Eine präzise Ausdrucksweise ist wichtig, aber sie muss nicht kompliziert sein. „Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden.“, sagte schon Albert Einstein. Manchmal trifft das sogar auf eigene Gedanken zu.

Wenn du nicht das Gefühl hast, den Text leicht zu verstehen, ist er möglicherweise einfach nicht gut.

Einen guten Text für ein breites Zielpublikum erkennst du an einem ungestörten Lesefluss und daran, dass du nichts nachschlagen musst, um ihn zu verstehen.

5. Du hast das Gefühl, der Text ist nicht einheitlich

Ein einheitlicher Stil ist wichtig, damit sich eine Zielgruppe angesprochen fühlt.

Ein zielgruppengerechter Text erzeugt eine bestimmte Resonanz bei den Leser:innen, weil er harmonisch ist und sie so besser anspricht.

6. Grundlagen guten Stils fehlen

Guter Stil ist wichtig – Es geht dabei nicht darum, sich besonders gewählt auszudrücken, sondern besonders verständlich. Es gibt ein paar grundsätzliche Merkmale, mit denen du guten und schlechten Stil unterscheiden kannst:

  • Gute Struktur mit Absätzen und Zwischenüberschriften, keine „Bleiwüsten“
  • Möglichst wenig Passiv
  • Wenige Substantivierungen
  • Nach Möglichkeit nicht mehr als zwei Kommata je Satz
  • Möglichst wenig Fremdwörter
  • Keine Füllwörter
  • Wortdoppelungen

Fazit

Wenn du gute Texter:innen für deine Website suchst, solltest du die Qualität ihrer Texte zumindest ungefähr einordnen können. Prüfe sie insbesondere darauf, ob es dir Spaß macht und leichtfällt, sie zu lesen. Wenn dies nicht der Fall ist, sind die Texte wahrscheinlich nicht für (Online-)Marketing und PR geeignet.

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